Wenn die Neurose das Drama der Schuld ist, so ist die Depression die Tragödie der Unzulänglichkeit. Sie ist der vertraute Schatten des führungslosen Menschen, der des Projekts, er selbst zu werden, müde ist und der versucht ist, sich bis zum Zwanghaften Produkten oder Verhaltensweisen zu unterwerfen.
Dies ist kein Versuch, in anonymer Masse aufzugehen; doch wer will schon alleine sein, wenn die bestimmte Negation als gesellschaftliche Perspektive gegenwärtig noch verstellt und der Tag an dem die Menschheit unsterblich würde fern ist. Ein Gedankenauswurf zu später Stunde - ohne Nutzen, ohne Schaden und dennoch nicht zum Selbstzweck.
Hoffnung ist uns nur um der Hoffnungslosen willen gegeben.