»Nichts nimmt einen so in Anspruch wie die Liebe. Man ist keineswegs ein Faulpelz, wenn man als Verliebter faulenzt. Die Liebe spürt dunkel, dass die Arbeit das einzige ist, was von ihr ablenkt. Sie sieht daher mit Recht einen Nebenbuhler in ihr. Und jeder Nebenbuhler ist ihr unerträglich. Doch die Liebe ist eine wohltätige Faulheit wie der sanfte Regen, der das Erdreich befruchtet.
Wenn die Jugend unerfahren ist, dann kommt das daher, dass sie niemals wirklich gefaulenzt hat.«
Ein Stück freudianisch anmutende Erfahrung: Raymond Radiguet Den Teufel im Leib
