Posts tagged "Adorno"

never grow up.but don’t stay a kid.kids suck.so at least become a sad and tone, childish old dirtbag watching 19 year old girls passing over…
what can this mean? maybe just drive doctrine. Freud’s sadistic laughter goes on.

but one last aim:
“Nicht erwachsen werden, ohne infantil zu bleiben.” (Th. W. Adorno)

never grow up.
but don’t stay a kid.
kids suck.
so at least become a sad and tone, childish old dirtbag watching 19 year old girls passing over…

what can this mean? maybe just drive doctrine. Freud’s sadistic laughter goes on.

but one last aim:

“Nicht erwachsen werden, ohne infantil zu bleiben.” (Th. W. Adorno)


Das Volk ist Opium des Volkes.

Détournement: Theodor W. Adorno

(via noxe)


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„Es gehört zum Mechanismus der Herrschaft, die Erkenntnis des Leidens,  das sie produziert, zu verbieten, und ein gerader Weg führt vom  Evangelium der Lebensfreude zur Errichtung von Menschenschlachthäusern  so weit hinten in Polen, dass jeder der eigenen Volksgenossen sich  einreden kann, er höre die Schmerzensschreie nicht mehr.“

Theodor W. Adorno / Minima Moralia.

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„Es gehört zum Mechanismus der Herrschaft, die Erkenntnis des Leidens, das sie produziert, zu verbieten, und ein gerader Weg führt vom Evangelium der Lebensfreude zur Errichtung von Menschenschlachthäusern so weit hinten in Polen, dass jeder der eigenen Volksgenossen sich einreden kann, er höre die Schmerzensschreie nicht mehr.“

Theodor W. Adorno / Minima Moralia.



„Nur Begriffe können vollbringen, was der Begriff verhindert. […]  Der bestimmbare Fehler aller Begriffe nötigt, andere herbeizuzitieren; darin entspringen jene Konstellationen, an die allein von der Hoffnung des Namens etwas überging. Ihm nähert die Sprache der Philosophie sich durch seine Negation. Was sie an den Worten kritisiert, ihren Anspruch unmittelbarer Wahrheit, ist stets fast die Ideologie positiver, seiender Identität von Wort und Sache. Auch die Insistenz vorm einzelnen Wort und Begriff, dem ehernen Tor, das sich öffnen soll, ist einzig ein wenngleich unabdingbares Moment. Um erkannt zu werden, bedarf das Inwendige, dem Erkenntnis im Ausdruck sich anschmiegt, stets auch eines ihm Äußeren.“

Theodor 	W. Adorno: Negative Dialektik. S. 62 f.

„Nur Begriffe können vollbringen, was der Begriff verhindert. […] Der bestimmbare Fehler aller Begriffe nötigt, andere herbeizuzitieren; darin entspringen jene Konstellationen, an die allein von der Hoffnung des Namens etwas überging. Ihm nähert die Sprache der Philosophie sich durch seine Negation. Was sie an den Worten kritisiert, ihren Anspruch unmittelbarer Wahrheit, ist stets fast die Ideologie positiver, seiender Identität von Wort und Sache. Auch die Insistenz vorm einzelnen Wort und Begriff, dem ehernen Tor, das sich öffnen soll, ist einzig ein wenngleich unabdingbares Moment. Um erkannt zu werden, bedarf das Inwendige, dem Erkenntnis im Ausdruck sich anschmiegt, stets auch eines ihm Äußeren.“

Theodor W. Adorno: Negative Dialektik. S. 62 f.


Detlev Claussen »Kleine Frankfurter Schule des Essens und Trinkens« (1987)

Wird im Spätkapitalismus überhaupt noch Neues hervorgebracht, das einer so behaupteten Analyse würdig wäre? Selbstverständlich geht es nicht um Würde, doch halte ich ich das Wort aus der Dialektik der Aufklärung entscheidend und keine Theorie der Armut kommt umhin, festzuhalten:
„Kultur heute schlägt alles mit Ähnlichkeit“
War das materielle und ideelle Klima zu Benjamins Stunde wesentlich anders? Wo ist der Sürrealismus “unserer Zeit”? Oder gar Tumblr als ein Medium der bad new ones? Zitieren alleine macht nicht den Weg zum Kommunismus und die Erfahrungsarmut des Kollektiv ist eher selbstbezeichnend als großes Sprungbrett.

Wird im Spätkapitalismus überhaupt noch Neues hervorgebracht, das einer so behaupteten Analyse würdig wäre? Selbstverständlich geht es nicht um Würde, doch halte ich ich das Wort aus der Dialektik der Aufklärung entscheidend und keine Theorie der Armut kommt umhin, festzuhalten:

Kultur heute schlägt alles mit Ähnlichkeit

War das materielle und ideelle Klima zu Benjamins Stunde wesentlich anders? Wo ist der Sürrealismus “unserer Zeit”? Oder gar Tumblr als ein Medium der bad new ones? Zitieren alleine macht nicht den Weg zum Kommunismus und die Erfahrungsarmut des Kollektiv ist eher selbstbezeichnend als großes Sprungbrett.


Wer sich in Erinnerung an den Untergang der Titanic demütig-zufrieden die Hände reibt, weil der Eisberg dem Fortschrittsgedanken den ersten Stoß versetzt habe, vergißt oder unterschlägt, daß der im übrigen keineswegs schicksalhafte Unglücksfall Maßnahmen veranlaßte, welche ungeplante Naturkatastrophen der Schiffahrt im folgenden halben Jahrhundert verhüteten. Ein Stück Dialektik des Fortschritts ist, daß die geschichtlichen Rückschläge, die selbst vom Fortschrittsprinzip angezettelt werden […], auch die Bedingung dafür beistellen, daß die Menschheit Mittel findet, sie in Zukunft zu vermeiden.
Adorno, MM.

Fard - Peter Pan

“Nicht erwachsen werden, ohne infantil zu bleiben.” (Th. W. Adorno)

Ich weiß nicht, ob das Lied bereits ein solches sagt, in jedem Fall scheint es mich doch zu ermutigen, niemals seine Zeit einfach abzusitzen und “in dumpfem Glück eine unwahre Existenz [zu] leben.” (J.-P. Sartre)


I’m the most terrific liar you ever saw in your life. It’s awful. If I’m on my way to the store to buy a magazine, even, and somebody asks me where I’m going, I’m liable to say I’m going to the opera. It’s terrible.

J.D. Salinger, The Catcher in the Rye

Es ist die Welt, die uns in der Lüge gefangen hält. Das Ganze ist das Unwahre.

(Quelle: blua)


“Was würde Adorno taggen?”
Gefangen in den eigenen Thesen - das Entsetzliche konsumierbar gemacht.

“Was würde Adorno taggen?”

Gefangen in den eigenen Thesen - das Entsetzliche konsumierbar gemacht.


»Im neunzehnten Jahrhundert haben die Deutschen ihren Traum gemalt, und es ist allemal Gemüse daraus geworden. Die Franzosen brauchten nur Gemüse zu malen, und es war schon ein Traum.«
Theodor W. Adorno: Minima Moralia S. 54.

»Das große Ich enthüllt die Blindheit der Monaden als Verblendung. Eine theoretisch wie moralisch bedenkliche Manifestation solcher Verblendung ist heute von ganz besonderer Bedeutung, wenn unter dem Firmenzeichen postmoderner Strömungen Realität in einer raffinierten, oft skurrilen Semantik schlechthin geleugnet wird. Realität leugnen heißt aber (…) Abwendung von der Realität des Leidens der menschlichen und außermenschlichen Kreatur. Der Ersatz der Realität etwa durch den Begriff des Simulakrum, die leichtfertige Liquidierung des kritischen Verhältnisses zum hic et nunc, ist ein - ich möchte fast sagen - ontologisches Sich-sperren gegen jede Veränderung. So wird implizit jeder auf radikale gerichtete Wille, jeder politische Wille, der Lächerlichkeit preisgegeben. Dies ist eine Travestie dessen, was Adorno meint, wenn er vom beschädigten Leben spricht. Solche moralisch-politische Indifferenz wird ausgedehnt auf den Begriff des Subjekts selber, dessen angebliche totale Fragilität - oder besser Überflüssigkeit - stets aufs neue proklamiert wird. Daß der Begriff und die Ideologie des Individuums zu problematisieren sind, mußten wir nicht erst in den postmodernen Salons lernen. Diese Problematisierung wird im gesamten Korpus der Kritischen Theorie thematisiert. Im Diskurs von der Liquidation, dem Tod, dem Schwinden und Verschwinden des Subjekts wird die Absage an jede intersubjektive kritische Interpretation und damit an die Möglichkeit des Potentials einer leidfreieren Gesellschaft explizit und implizit mitgedacht. Die Vergleichgültigung des Menschen verbietet jedes Bewußtsein historischer Kontinuität und macht Geschichte zu einem Verfallsprodukt.«
Leo Löwenthal in seiner Dankesrede anlässlich der Verleihung des Theodor-W.-Adorno-Preises 1989 der Stadt Frankfurt am Main.

(Quelle: hintergrundrauschen)


»Geliebt wirst du einzig, wo du schwach dich zeigen darfst, ohne Stärke zu provozieren.«
Theodor W. Adorno, Minima Moralia

Nicht also dass die Kulturindustrie Amusement aufwartet, macht den Betrug aus, sondern dass sie durch geschäftstüchtige Befangenheit in den ideologischen Cliches der sich selbst liquidierenden Kultur den Spaß verdirbt.
Adorno/ Horkheimer: Dialektik der Aufklärung.

Nicht also dass die Kulturindustrie Amusement aufwartet, macht den Betrug aus, sondern dass sie durch geschäftstüchtige Befangenheit in den ideologischen Cliches der sich selbst liquidierenden Kultur den Spaß verdirbt.

Adorno/ Horkheimer: Dialektik der Aufklärung.