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Nach der Lektüre des Walter Benjamin..

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“Im Café, beim Aperitif kam das Füllwerk der Information zustande.”

Walter Benjamin / Die Bohème.

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                brecht und benjamin.

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Dies erscheint mir im Augenblick als der zentrale Punkt bei Benjamin, die tatsächliche Quintessenz seinen Philosophie des Flaneurs.

Bei der kollektiven - und rauschhaften - Erfahrungssuche und Zusammenkunft der sich im Zustand der Erfahrungslosigkeit Befindlichen entfaltet sich die Dialektik der Information (vergleiche / Der Erzähler), die ihr verderbliches wie potentiell fortzuführendes Moment in sich trägt.

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Dazu weitere wichtige Lektüre:  / Erfahrung und Armut und die Rauschberichte / Über Haschisch.

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Édouard Manet / Le Buveur d’absinthe (Der Absinthtrinker), 1859.
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Ein Bild Manets musste dem derart geschulten Auge schlichtweg unfertig  vorkommen. Auf seinem Frühwerk “Der Absinthtrinker” (1858/59) verzichtet  er weitgehend auf Halbtöne und taucht den verlebten Mann in den harten  Hell-Dunkel-Kontrast der nächtlichen Gasbeleuchtung. Das Bild hat kaum Tiefe, einzelne Farbtupfer scheinen einander  abzustoßen, insgesamt wirkt das Porträt geradezu schemenhaft. Im  Bildvordergrund gibt eine umgestürzte, offensichtlich bereits geleerte  Flasche den entscheidenden Hinweis, dass der junge Manet etwas ganz und  gar Ungewöhnliches gewagt hatte: Er setzte die umnachtete  Selbstwahrnehmung des Trinkers mit ins Bild. Mit seinem berühmten Freund Charles Baudelaire teilte Manet zudem den  Anspruch, die moderne Realität mit zeitgemä­ßen Mitteln abzubilden. Also  malte er All­tagsszenen, die weder dem Publikum noch den führenden  Malern seiner Zeit bild­wür­dig erschienen.

DANDY DER AVANTGARDE

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Édouard Manet / Le Buveur d’absinthe (Der Absinthtrinker), 1859.

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Ein Bild Manets musste dem derart geschulten Auge schlichtweg unfertig vorkommen. Auf seinem Frühwerk “Der Absinthtrinker” (1858/59) verzichtet er weitgehend auf Halbtöne und taucht den verlebten Mann in den harten Hell-Dunkel-Kontrast der nächtlichen Gasbeleuchtung. Das Bild hat kaum Tiefe, einzelne Farbtupfer scheinen einander abzustoßen, insgesamt wirkt das Porträt geradezu schemenhaft. Im Bildvordergrund gibt eine umgestürzte, offensichtlich bereits geleerte Flasche den entscheidenden Hinweis, dass der junge Manet etwas ganz und gar Ungewöhnliches gewagt hatte: Er setzte die umnachtete Selbstwahrnehmung des Trinkers mit ins Bild. Mit seinem berühmten Freund Charles Baudelaire teilte Manet zudem den Anspruch, die moderne Realität mit zeitgemä­ßen Mitteln abzubilden. Also malte er All­tagsszenen, die weder dem Publikum noch den führenden Malern seiner Zeit bild­wür­dig erschienen.

DANDY DER AVANTGARDE



passages.

passages.


»Man muß sich nicht die Zeit vertreiben, man muß die Zeit in sich einladen. Sich die Zeit vertreiben, (sich die Zeit austreiben, abschlagen): sich drainieren. Typus: Spieler, Zeit spritzt ihm aus allen Poren. - Zeit laden wie eine Batterie: Flaneur. Endlich der synthetische Typ: lädt und gibt die Energie »Zeit« in veränderter Form weiter: der Wartende.«

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Walter Benjamin / Das Passagen-Werk.

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Eugène Atget: Rue Mazarine, Parisphotographie.
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Die Zertrümmerung der Aura?

Eugène Atget: Rue Mazarine, Parisphotographie.

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Die Zertrümmerung der Aura?