Posts tagged "liebe"

»Nichts nimmt einen so in Anspruch wie die Liebe. Man ist keineswegs ein Faulpelz, wenn man als Verliebter faulenzt. Die Liebe spürt dunkel, dass die Arbeit das einzige ist, was von ihr ablenkt. Sie sieht daher mit Recht einen Nebenbuhler in ihr. Und jeder Nebenbuhler ist ihr unerträglich. Doch die Liebe ist eine wohltätige Faulheit wie der sanfte Regen, der das Erdreich befruchtet.
Wenn die Jugend unerfahren ist, dann kommt das daher, dass sie niemals wirklich gefaulenzt hat.«

Ein Stück freudianisch anmutende Erfahrung: Raymond Radiguet Den Teufel im Leib




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The Eels / The only thing I care about.

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Caught hell from my boss
Don’t care about my job
Caught a cold from the rain
Don’t care if i’m cold
Played every record that I own today
But the only thing I care about got away.


The Smiths / Unloveable.

“And if I seem a little strange
Well, that’s because I am
If I seem a little strange
That’s because I am

But I know that you would like me
If only you could see me
If only you could meet me”


(Quelle: blindfoldking)

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Radiohead / Creep. In the best version, acoustic.

I want you to notice when I’m not around
You’re so fucking special
I wish I was special



jealousy eating up my brain.

Ick hab keen Jaspedal jeschontund bin am Abend uffem Mond.Ick denk, ick spinn. Der Mond is leer!Ick frag mir, wat trieb mir hierher?Ick kiek in alle Krater rinund finde nüscht und keenen Sinn.Da kiek ick mir die Erde anund kiek und denke, Mann o Mann!Und ick erkenne meene Spurdurch Matschepampe, Wald und Flur.De Tür steht uff, ick seh die Klopsund seh - Mariechen - und da kloppsan meene Birne und meen Herz.Ick mach mir schleunigs erdenwärts.Du hast jekloppt! Hab nüscht jesehn.Ick Dussel! Nu wird allet scheen.
Friedrich Karl Waechter: Vollmond.

Ick hab keen Jaspedal jeschont
und bin am Abend uffem Mond.
Ick denk, ick spinn. Der Mond is leer!
Ick frag mir, wat trieb mir hierher?
Ick kiek in alle Krater rin
und finde nüscht und keenen Sinn.
Da kiek ick mir die Erde an
und kiek und denke, Mann o Mann!
Und ick erkenne meene Spur
durch Matschepampe, Wald und Flur.
De Tür steht uff, ick seh die Klops
und seh - Mariechen - und da klopps
an meene Birne und meen Herz.
Ick mach mir schleunigs erdenwärts.
Du hast jekloppt! Hab nüscht jesehn.
Ick Dussel! Nu wird allet scheen.

Friedrich Karl Waechter: Vollmond.

(Quelle: eshuis)


Nico - Somewhere there’s a feather.

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You need not hope for answers yet

Don’t ask me how I know it now

The future does not show itself to me

So love and learn

Take your turn

Somewhere there’s a feather falling slowly from the sky

You need not know the reason why

89 Mal abgespielt

Ich hasse meine Vergangenheit und die der Anderen. Ich hasse Resignation, Berufsheldentum und alle verpflichtenden Artigkeiten. Ich hasse Kunsthandwerk, Folklore und Werbung. Ich hasse den Geruch von Naphthalin und die Aktualität der Gegenwart. Ich mag hintergründigen Humor, Sommersprossen, langes Frauenhaar, das Lachen von Kindern, ein Mädchen, das auf der Straße läuft. Ich wünsche mir echte Liebe und das Unmögliche. Ich wünsche mir Trugbilder.
René Magritte.

Wir, in den ringenden Nächten,
wir fallen von Nähe zu Nähe;
und wo die Liebende taut,
sind wir ein stürzender Stein.

Rilke: Wir, in den ringenden Nächten.

Letzte Gedichte und Fragmentarisches (1910-1926).


sad song..

(Quelle: Spotify)



Gefühle sind flüchtig, verschlungen und trügerisch. Teils kennen sie den eigenen Namen nicht, teils wollen sie ihn nicht verraten. Was uns als Fremdes abstößt, ist uns nur allzu vertraut, uns ekelt, wonach wir gieren, wir putzen, um im Schmutz zu wühlen, man glaubt zu leiden und genießt dabei den Schmerz in vollen Zügen, es tut so weh, aber das tut so gut, wir fesseln, fressen und erdrücken nicht die Menschen, die wir hassen, sondern die wir lieben, wir lieben in der zarten Schönheit einer Blüte unsere eigene Übermacht, die Blättchen einzeln abzuzwicken, vermeintlich vor wilden Tieren soll das Begräbnis unsere Toten schützen, in Wahrheit aber uns vor ihnen, vor ihrem Fluch, vor den Gespenstern, und tiefste Trauer ist eine berechnende List, die Toten gnädig zu stimmen, die wir im Leben so oft verwünschten. Kein echtes, aufrichtiges und reines Empfinden daher, das nicht auch durchtrieben, doppelbödig und vorgetäuscht wäre.
||| Wolfgang Pohrt, Die Angst der Deutschen